Schutzengel Freudenstadt

Aktuell

[27.04.2009]
Neuer Workshop:
«Zivilcourage und Verhalten in Gefahrensituationen»
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[26.09.2008]
Schutzengel im Fernsehen: »Rasthaus«, SWR3, Samstag, 04.10.2008, 16.30 Uhr.
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Besucher seit 15. Februar 2008

"Vorbeugen ist besser als Heulen"

Dieser alte medizinische Grundsatz hat im Laufe der Jahre auch Einzug bei der Polizei gehalten, die heute durch vielfältige Präventionsmaßnahmen in der Form Einfluss zu nehmen versucht, dass Verkehrsunfälle oder Straftaten erst gar nicht geschehen. Präventive Streifentätigkeit, Überwachung von Unfallschwerpunkten, Maßnahmen zum Umwelt- und Verbraucherschutz und die Kommunale Kriminalprävention sind Teilbereiche der Vorbeugung, die diesem Gesichtspunkt Rechnung tragen sollen.

Eine solche, vorbeugende Aktion ist der Schutzengel Freudenstadt des Arbeitskreises Verkehrssicherheit im Landkreis Freudenstadt, der sich für mehr Sicherheit und weniger Gewalt einsetzt. Die Federführung des Arbeitskreises, dem das Landratsamt, die Großen Kreisstädte, der Kreisverband des Gemeindetages BW, die AOK, die beruflichen Schulen, der ADAC, die Kreisverkehrswacht, der Fahrlehrerverband sowie der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr angehören, liegt bei der Polizeidirektion Freudenstadt.

Die Aktion "Schutzengel Freudenstadt" zielt auf eine Verstärkung der Zivilcourage innerhalb jugendlicher Cliquen.

Schwere Verkehrsunfälle und Gewalttaten begleiten uns fast täglich. In den Medien wiederholen sich leider die traurigen Unfallbilder und -berichte. Zu oft sind es junge Leben die zerstört werden. Sinnloses Leid, fassungslose Trauer oder vernichtende Zukunftsaussichten sind die Folgen solcher Unfälle. Häufig sind junge Männer die Verursacher und auch die Opfer. Sicherlich kennen Sie den einen oder anderen Fall auch in Ihrem Bekanntenkreis.

Statistiken zeigen, dass junge Frauen die Gefährlichkeit von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr ernst nehmen. Sie verursachen deutlich weniger schwere Unfälle und verhalten sich im Straßenverkehr, wie auch im Alltag, spürbar vernünftiger.
Probleme bereiten eher die jungen Männer, sowohl im Straßenverkehr als auch bei Gewaltvorfällen. Männer im Alter von 18 bis 24 Jahren verursachen prozentual die meisten Verkehrsunfälle mit Toten oder Schwerverletzten. Ihr Bevölkerungsanteil beträgt rund 4,3 Prozent, ihr Anteil an den schweren Verkehrsunfällen liegt jedoch bei fast 20 Prozent.

Vor allem auf das Engagement der jungen Frauen und sozial engagierten jungen Männern, die ihre gleichaltrigen Freunde vor unüberlegtem Tun bewahren könnten, baut die Aktion Schutzengel Freudenstadt.

die Aktion Schutzengel Freudenstadt